Senkung der Anonymitätsgrenze: Was Edelmetallanleger wissen sollten

Senkung der Anonymitätsgrenze: Was Edelmetallanleger wissen sollten 18.07.2017

Bis zum 26. Juni 2017 muss die EU-Richtlinie zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung in nationales Recht umgewandelt werden. Die darin inbegriffene Senkung der Bargeldgrenze wirkt sich auch auf das anonyme Tafelgeschäft im Edelmetallhandel aus: Dadurch können Gold- und Silberkäufer bis zu einem Betrag von 9.999,99 Euro anonym Edelmetalle erwerben, statt wie bisher bis 14.999,99 Euro. Die Richtlinie kann im Übrigen jederzeit vor dem Stichtag eine Umsetzung finden. In Deutschland liegt bereits eine von der Bundesregierung beschlossene Gesetzesvorlage vor.

Mit einem Betrag von 10.000 Euro können Käufer dann je nach Kurs etwa acht Krügerrand-Münzen anonym erwerben, statt wie aktuell 12 Stück bei einem Schwellenwert von 15.000 Euro. Das zieht auch Konsequenzen für die Auswahl der Produkte durch den Anleger nach sich. Produkte, die bereits nahe der 10.000-Euro-Marke liegen, werden im anonymen Tafelgeschäft zukünftig keine Rolle mehr spielen – insbesondere, wenn man davon ausgeht, dass der Goldpreis langfristig steigen wird. philoro empfiehlt seinen Käufern, dies bereits jetzt zu berücksichtigen.

Haben Sie noch Fragen und möchten ausführlich über die Senkung der Anonymitätsgrenze beraten werden, dann informieren wir Sie gerne persönlich.

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